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Die HVbV-Mädchen erkämpfen den sechsten Platz beim Bundespokalturnier

Mit Platz sechs und vielen kämpferischen Spielen im Gepäck reisten die HVbV- Mädchen 2000/01  vom Bundespokalturnier, das vom 10.-12. Oktober 2014 in Spergau in Sachsen-Anhalt stattfand, zurück nach Hamburg. „Einige Teams sind wesentlich weiter in ihrem Volleyballspiel. Die Teams in spielerischer Reichweite haben wir mit großem Einsatz schlagen können.“, bilanziert Landestrainer Gerd Grün.

Vieles war aufregend und neu. Das erste Bundespokalturnier für die HVbV-Mädchen, die in den Jahren 2000 und 2001 geboren sind fand in Sachsen-Anhalt in Spergau statt. Das Team um den dortigen Erstligisten Chemievolleys Mitteldeutschland organisierte das Turnier. So traf man in einer sehr schönen Spielhalle auf die anderen Landesverbände aus dem Norden der Republik.

In der Vorrundengruppe am Freitag waren dies die Niedersächsinnen und die Schleswig-Holsteinerinnen. Diese beiden Partien waren sehr von der Nervosität geprägt. Zum Start ging es gegen die überlegenen Mädchen aus Niedersachsen. Die Satzergebnisse (11:25, 12:25) zeigen Aufregung der Hamburger Mädchen, lassen aber nicht erkennen, dass sehr viele gute Ballwechsel gegen einen starken Gegner gespielt wurden. Das Spiel gegen Schleswig-Holstein war dann von starken Aufschlägen und nervenaufreibenden Aktionen geprägt. Je ein Satz ging deutlich an die Kontrahenten. Im dritten Satz ergab sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Die Schleswig-Holsteinerinnen führten 14:13 als Mie die für den Turnierverlauf so wichtige, „unmögliche“ Abwehraktion gelang. Nach dem sensationellen Ausgleich zum 14:14 konnten die Hamburger Mädchen den Satz mit 17:15 für sich entscheiden. Mit dem Sieg gegen Schleswig-Holstein war das K.O.-Spiel zur Zwischenrunde gegen den Bremer Volleyball-Verband erreicht.

Am Samstag kam es zum Spiel gegen die Bremerinnen. Der Gewinner spielt um die Plätze eins bis sechs, der Verlierer um die Plätze sieben bis neun. Die Bremerinnen handelten mit starken Aufschlägen und sicheren Spielaktionen. So konnten sie verdient den ersten Satz mit 25:17 gewinnen. Die Hamburger Mädchen konnten aber zu großer Aktivität im zweiten Satz kommen. Eine hohe Bremer Fehlerquote ließ den Spielstand immer eng sein. Der Satz sollte mit 31:29 an die Hamburgerinnen gehen. Wie befreit spielten die Mädchen dann den dritten Satz. Dieser wurde mit 15:8 gewonnen. Damit war die Zwischenrunde mit einer großartigen Energieleistung erreicht.

Die Gegner in der Zwischenrunde waren die Gastgeber aus Sachsen-Anhalt und die Mädchen aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Satzergebnisse lesen sich schrecklich (gegen Sachsen-Anhalt 14:25, 14:25; gegen Meck-Pomm 9:25, 13:25). Dennoch waren die Spiele auf einem besseren Niveau als in der Vorrunde gegen ziemlich fehlerfrei agierende Gegnerinnen.

Am Sonntag blieb noch das Spiel um Platz fünf. Wieder gegen Niedersachsen. Dieses Spiel wurde 0:2 verloren. Die Mädchen spielten sehr gut. Starke Aufschläge und aktive Annahmen prägten das Hamburger Spiel. Im ersten Satz konnten so 21 Punkte, im zweiten Satz 19 Punkte erspielt werden.

„Das war ein erfolgreiches Wochenende für die Mädchen. Beeindruckend ist die stetige Leistungssteigerung im Verlauf des Turniers. Das zeigt, dass der Teamgeist intakt ist. Die Mädchen haben das toll gemacht.“, bilanzierte Landestrainer Knut Rettig zufrieden nach dem Turnier.

Nach dem Bundespokalturnier geht nun das Zepter von Landestrainer Gerd Grün zu Knut Rettig über.

 

Name,  Verein

1-Louisa Marunde,  Niendorfer TSV

2-Josefine Winkelmann,  Niendorfer TSV

3-Anna Costa,  Ahrensburger TSV

4-Mie Dickau,  Niendorfer TSV

5-Nele Schneidereit,   SCALa

6-Celine Beecken,   TSV Buchholz

7-Lotte Schlierkamp,   1.VC Norderstedt

8-Kim Deutschendorf,   VG Elmshorn

9-Katharina   Sarwari,   Rissener SV

10-Nele Schmitt,   VG HNF

11-Karlotta Fuchs,   Eimsbütteler TV

12-Julia Eberth,   VG WiWa

 

 

Physiotherapeut: Valentin Begemann

Trainer: Knut Rettig und Gerd Grün